Samstag, 11. Januar 2014

Meine Schokolade versteht mich.

Nachdem ich in der letzten Woche meine fruchtigen Mango-Bananen-Cupcakes gebacken habe, hatte ich sofort das Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben: Schokolaaade! (Um ehrlich zu sein konnte ich mich gerade noch davor stoppen, Schokotrops in die Muffins zu geben^^). Schokolade...allein schon dieses Wort, bringt mich zum Schmunzeln. Hier sind schonmal drei wichtige Grundsätze, die man einhalten sollte, wenn man so ein Schokofanatiker ist, wie ich:


Y Schokolade fragt nicht, Schokolade versteht.
Y Keine Schokolade ist auch keine Lösung.
Y Solange Kakao auf Bäumen wächst, ist Schokolade für mich Obst.

Der letzte Punkt ist natürlich nicht ganz so ernst zu nehmen. Aber Schokolade hat durchaus einen positiven ernährungsphysiologischen Effekt, denn Schokolade enthält sogenannte Antioxidantien, die in unseren Zellen freie Radikale (das sind sauerstoffhaltige Moleküle, die gefährlich instabil sind, weil ihnen in ihrer chemischen Struktur ein Elektron fehlt) einfangen. Studien belegen: Der tägliche Konsum von (leider nur) 6 Gramm Schokolade geht mit einem 39% geringerem kombinierten Risiko, an Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken, einher. Der für mich bedeutungsvollste Effekt ist allerdings der positive Einfluss auf die Gemütslage, möglicherweise über die Wirkung auf das opoide und dopaminerge System. 
Also, ich bleibe dabei: Keine Schokolade ist auch keine Lösung! Und deshalb gibt es jetzt eine mega schokoladige Tarte, dir ihr unbedingt ausprobieren solltet:

Schoko-Tarte mit 
Sahnehäubchen

Mürbeteig:
125 g zimmerwarme Butter
80 g Puderzucker
Salz
1 Ei
250 g Mehl

Belag:
150 g Zartbitterschokolade
125 g Butter
30 g Kakaopulver
3 Eier
100 g Zucker
Salz
1 TL Limetten- oder Orangenschale
100 g Quark
3 EL Amaretto Mandellikör

Topping:
250 g Schlagsahne
Kakaopulver, Schokoraspeln





1. Für den Mürbeteig Butter, Puderzucker und 1 Prise Salz mit den Knethaken des Handrührers glatt rühren. Ei kurz unterarbeiten. Mehl dazusieben und kurz unterkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kalt stellen.

2. Auf einer bemehlten Fläche den Teig kreisförmig ausrollen (ca. 28 cm Ø). Mit Hilfe des Nudelholzes den Teig aufrollen, dann vorsichtig über einer gefetteten Tarteform (24 cm Ø) in die Form gleiten lassen, den Teigrand fest andrücken.

3. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Teig mit Backpapier belegen. Dann Form randhoch mit getrockneten Hülsenfrüchten auffüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten vorbacken.

4. Für den Belag Schokolade fein hacken, Butter in Stückchen schneiden. Beides in einer Metallschüssel über einem warmen Wasserbad schmelzen. Kakao gut unterrühren. Eier, Zucker, 1 Prise Salz und Limettenschale mit den Quirlen des Handrührers 7 Minuten (!) dickcremig aufschlagen. Quark und Likör kurz untermischen, dann die Schoko-Buttermasse unterrühren.

5. Masse auf den vorgebackenen Boden streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Umluft 150 Grad) auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen. Sahne steif schlagen, kuppelförmig auf die Tarte schichten. Kakao mit einem Sieb drüberstreuen und mit Schokoraspel garnieren.

Schokolade ist für alle da!

Grüße von eurem Schokomäulchen,
Anni
P.S. Mein Song dieser Woche: http://www.youtube.com/watch?v=z43c1tNzFLA

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